K.R.M. MOONEY, Kunstverein Braunschweig

Visual Identity for the exhibition Carrier by K.R.M. MOONEY at Kunstverein Braunschweig in December 2017.

In der Beschäftigung mit der Remise, ihrer Architektur, den Lichtverhältnissen, Gerüchen und der Geschichte des ehemaligen Wirtschaftsraums entwickelt K.r.m. Mooney filigrane Skulpturen und architektonische Interventionen. Auf dem Boden liegend oder hoch oben über den Köpfen der Betrachter montiert, thematisieren K.r.m. Mooneys Arbeiten die Beziehung zwischen Material, Körper und Raum. Von Bodenschwellen über Türrahmen bis hin zu Fensterbänken – Mooneys Objekte besetzen Zwischenräume und markieren sie als unsichere Zonen des Übergangs. Grenzgänge und die Überwindung dualistischer Unterscheidungen – zwischen Objekt und Umgebung, ebenso wie zwischen Mann und Frau oder Mensch und Maschine – prägen Mooneys Werk, das theoretische Bezüge zu Donna Haraways Cyborg Manifesto oder Karen Barads relativistischem Objektbegriff aufweist. Die Präsentation im Kunstverein Braunschweig ist die erste institutionelle Einzelausstellung von K.r.m. Mooney in Europa.

K.r.m. Mooney (*1990, Seattle, USA) lebt und arbeitet in Oakland, USA. Nach einem Studium am Central Saint Martins, London und am California College of the Arts, San Francisco wurden Mooneys Arbeiten in Einzelausstellungen im San Francisco Museum of Modern Art (2017), im Pied-à-terre, Ottsville, im Wattis Institute for Contemporary Art, San Francisco (beides 2015), sowie in Gruppenausstellungen u.a. in den Kunst-Werken Berlin- KW Institute for Contemporary Art (2017) gezeigt.

Text: Nele Kaczmarek

Visual Identity, Posters 2017

 

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